2016 | New Year Detox

Nun neigt sich der erste Monat des Jahres dem Ende zu – Zeit für einen kleinen Rückblick. 

Ich habe dieses neue Jahr mit einem kleinen Detox-Programm begonnen. Nein, ich habe kein Juicing-Abo abgeschlossen und nein ich ernähre mich auch nicht nur noch von Tee. Mein persönliches Detox sollte mich vor allem von unnötigem Ballast befreien. Wo habe ich also angefangen? Bei meinem Kleiderschrank natürlich.



Wardrobe Detox

Einige von euch haben sicherlich schon vom „Capsule Wardrobe“-Experiment gehört, zumindest war es 2015 in aller (Blogger-)Munde. 
Das Ganze funktioniert so: Für jede Saison (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) hast du nur eine bestimmte Anzahl an Kleidungsstücken zur Verfügung- der Rest kommt raus aus dem Schrank. Das heißt dann im Umkehrschluss: Alles, was sich in deinem Kleiderschrank befindet, kannst du aktuell auch tragen. 
Dafür gibt es bestimmte Regeln, die je nach persönlicher Interpretation des Experiments variieren. Meine sehen so aus: Mein Kleiderschrank besteht insgesamt aus 40 Teilen, alles passt mir aktuell. Mäntel, Jacken und Schuhe sind enthalten. Sportklamotten, Comfy-Outfits (Lieblings-auf der Couch-chillen- oder Bastel-Outfits) und Schlafsachen sowie Unterwäsche, Strumpfhosen, Leggings, Socken und „Unterzieh-Tops“ werden nicht mitgerechnet. Accessoires zähle ich ebenfalls nicht mit. Alles, was in die anderen Saisons gehört, befindet sich in einer riesigen IKEA-Kiste unter meinem Kleiderregal und muss sich dann in zwei Monaten dem Capsule-Tribunal stellen. Kleidungsstücke, die mir einfach nicht mehr passen (ihr kennt diesen Zeitraum, in welchem man noch daran glaubt, dass man „da schon wieder reinwächst“?) oder mit denen ich mich einfach nicht mehr identifizieren kann, mussten leider gehen und werden hoffentlich bald neue Besitzer glücklich machen. Letzteres fiel mir interessanter Weise am Schwersten. Ich hatte scheinbar einen ganz Berg voll Kleidern, Tshirts usw. mit denen ich tolle Erinnerungen verbinde- oder zumindest die Erinnerung, dass ich mich darin immer ziemlich hübsch fand- aber auch diese mussten jetzt gehen.

Viel übersichtlicher! FYI: Oben links hängen alle meine großen Schals, oben rechts 
hängen Kleider für besondere Anlässe wie mein Brautjungfernkleid, mein Sari etc. 
und unten vorn rechts hängen die Klamotten von meinem Freund 🙂

Ich kann euch nicht beschreiben, wie befreiend dieses Gefühl war! Mein Kleiderschrank ist jetzt mega übersichtlich, alles was ich habe, passt auf zwei Kleiderstangen und ich muss nie lange überlegen, was ich anziehen soll. Alles passt und lässt sich gut untereinander kombinieren. Geniales Gefühl und ich kann euch nur ans Herz legen, das auch mal auszuprobieren.
HIER findet ihr mehr Infos zum Experiment und HIER einen Plan, mit dem ihr direkt loslegen könnt. Mich hat Vivianna Does Make Up dazu inspiriert.
Das Gleiche habe ich mit meiner Nagellack- und Make-Up-Sammlung vor bzw. schon getan. Keine Frau braucht so viel Zeug, jedenfalls nicht zur privaten Nutzung. Meine Nagellack-Kollektion war mittlerweile auf eine erstaunliche Menge von über 100 Lacken angewachsen und mein Make-Up sprengt längst jegliche Aufbewahrungsmöglichkeit. Und das obwohl ich sowohl in Bezug auf Nagellack als auch Make-Up sehr viel ruhiger geworden bin im letzten Jahr und immer häufiger auf die gleichen Verdächtigen zurückgreife. Keine Frage, ich möchte natürlich auch weiterhin Auswahl haben- aber wie auch bei meinem Kleiderschrank, fällt es mir mit weniger Auswahl viel leichter, meinen Stil zu finden und mich zu entscheiden.

Beauty Detox
Ich bin eines morgens aufgestanden und dachte mir: Ich muss genau JETZT meinen Nagellack aussortieren. ich finde ja, solchen Eingebungen sollte man immer folgen. 
Also habe ich ich ins Bad gesetzt, meine Sammlung betrachtet und angefangen rigoros auszusortieren. Zuerst kam alles weg, was nicht mehr flüssig war (obviously), danach alle Lacke, bei denen ich mich absolut nicht erinnern konnte, wann ich sie zuletzt getragen hatte und dann alle Farben, die ich doppelt besaß (der Neuere bzw. hochwertigere von beiden durfte bleiben). Der letzte Schritt war etwas schwieriger: Was passt zu mir? Am Ende kam ich immer noch auf eine stolze Zahl von 52 Nagellacken, aber hatte auch mehr als die Hälfte aussortiert. 
Die hübscheren aussortierten Lacke habe ich dann- natürlich nachdem ich sie meinen Mädels angeboten hatte- in unseren Hausflur gestellt, der hier als kleine Tauschbörse funktioniert. Dort standen sie auch keinen Tag lang bevor alles weg war- jetzt freut sich also jemand anderes über die Farbenvielfalt meiner Ex-Lacke. :o)

Meine Make-Up-Sammlung habe ich erst im letzten Jahr komplett ausgemistet, hier geht es eher darum, weniger neues zu kaufen und zu schauen, ob ich wirklich alles benutze, was ich damals behalten habe. Außerdem muss hier eine neue Aufbewahrungslösung her- ich habe momentan ein offenes IKEA-Badregal aus Holz mit ein paar Aufbewahrungskisten aus Stoff (ebenfalls IKEA). Damit nutze ich den vorhandenen Space relativ schlecht aus und die Feuchtigkeit, die so in mein Make-Up kriechen kann, ist auch nicht so toll für die Produkte. Ich denke darüber nach, mein Make-Up aus dem Bad ausziehen zu lassen – sobald ich eine Lösung habe, werde ich euch hier updaten!
Habt ihr Tipps? Immer her damit!!! 🙂

2016 soll für mich auch ein Jahr beruflicher Selbstverwirklichung sein. Ich arbeite selbstständig, weil ich DAS machen möchte, was ich gern mache und was mich erfüllt. Bisher resultierte mein Freelancing aber eher darin, das ich alles mögliche gemacht habe, nur nicht das, was ich möchte.

Work Detox
In meinem Work Detox soll es vor allem darum gehen, nicht mehr zu prokrastinieren (und damit ist nicht das gelegentliche Youtube-Video nebenbei gemeint). Nicht mehr nur mit Ideen zu jonglieren sondern einfach mal zu machen. Ich habe 2015 schon einige sinnvolle Schritte in die richtige Richtung unternommen, stolpere aber trotzdem immer wieder über meine eigene Angst, nicht gut genug zu sein. Ziemlicher Bullshit eigentlich. Der größte Fehler ist, es gar nicht erst zu versuchen. Wenn’s nicht klappt, versucht man einfach etwas Anderes oder ändert seine Taktik. 2016 ist Schluss mit faulen Ausreden, Angst und Aufschieben. 
Zu meinem Work Detox gehört aber genau so, mich zu entspannen. Ich arbeite gern und neige dazu, jegliche freie Zeit dafür zu nutzen, wenn ich motiviert bin. Es ist aber unglaublich wichtig, sich diese Zeit zur Entspannung wirklich zu nehmen und nicht rückwirkend die Zeit, in der man nicht produktiv war, als Entspannung zu definieren.
Natüüürlich geht es hier auch um Gesundheit. Ich halte zwar nichts von Diäten, sehr wohl aber von gesunder Ernährung all year around. Das ist schon seit Jahren meine Einstellung und ich würde sagen, ich ernähre mich ziemlich gesund. Sich ab und zu etwas Ungesundes zu gönnen, wenn es sich lohnt, finde ich völlig ok (und mache ich auch), aber die Ausnahme sollte eben nicht zur Regel werden. Trotz allem war 2015 kein besonders gesundes Jahr für mich: Ich war oft krank, mein Körper hat stark auf Stress reagiert und ich habe leider wieder ziemliche Rückenprobleme bekommen.
Euch erwarten noch mehr leckere Rezepte!



Body Detox

2016 wird gesünder und fitter. Ich habe schon jetzt die schlechten Essgewohnheiten, die sich vor allem im November und Dezember eingeschlichen haben, rausgekickt und durch neue, gesunde Angewohnheiten ersetzt. 
Ich bereite mir jeden Tag Essen vor, entweder am Abend vorher oder am Morgen. Das beinhaltet Frühstück, Mittagessen und Snacks und besteht aus gesunden Kohlehydraten, Proteinen, Vitaminen und Co. Mein Freund macht auch mit, was es echt viel leichter macht! Außerdem versuche ich meinen Zuckerkonsum wieder runterzufahren- das Zeug macht einfach so schnell so süchtig und ist einfach nicht gut für mich. Erstes Fazit nach der Umstellung: Ich strotze vor Energie! Ich fühle mich super und wach und gesund- es lohnt sich also.
Vorbereitung ist alles 😀
Außerdem habe ich am 1. Januar direkt eine 30-Tage Yoga Challenge gestartet…und am 7.1. wieder abgebrochen und bin eine Woche später wieder eingestiegen. Darum geht es auch finde ich. Sich nicht entmutigen zu lassen, sich Fehler zu erlauben und trotzdem wieder Motivation zu finden.
Ich will außerdem mehr ausprobieren- erster Versuch war ein Barre-Balance Workout an der Ballettstange und das war mega! (Danke Masha, dass wir das zusammen durchgezogen haben! Auf viele tolle weitere Workouts. :o)) Genau so darf 2016 gern weitergehen: lecker, gesund und fit!
Je bunter die Sporthose, desto größer die Motivation- oder??
Was sind eure Ziele oder Veränderungen, die ihr für 2016 anpeilt?
 

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Comments

  • Sarah

    Written on 27/01/2016

    Antworten

    Sehr inspirierender Blogpost ❤ Klingt nach sehr realistischen und umsetzbaren Plänen, freu mich schon auf dein Update und natürlich deine neuen Projekte 🙂 Mit der Capsule Wardrobe kann ich dir absolut zustimmen! Mach das zwar erst seit kurzem, aber hab erst heute Morgen wieder gemerkt, wie happy ich damit bin ?

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